ZMP in Hamburg: Tarif, Aufgaben, Fortbildung
Das Tarif-Plus: Tätigkeitsgruppe IV
Der Vergütungstarifvertrag für das Tarifgebiet Hamburg, Niedersachsen, Saarland und Westfalen-Lippe stuft das Praxisteam nach Qualifikation in fünf Tätigkeitsgruppen ein: Die Grundvergütung reicht 2026 von 2.620 bis 3.292,50 Euro, ab 65 anerkannten Fortbildungsstunden gibt es 7,5 Prozent mehr, ab 200 Stunden 17,5 Prozent. Die ZMP steht mit ihrer Aufstiegsfortbildung in Tätigkeitsgruppe IV – 25 Prozent über der Grundvergütung, konkret 3.275 bis 4.115,50 Euro je nach Berufsjahren. Wer mehrere Qualifikationen dieser Stufe mitbringt, hat Anspruch auf mindestens 30 Prozent; die Dentalhygienikerin bildet mit Tätigkeitsgruppe V (3.406 bis 4.280 Euro) die Spitze.
UPT: die Konstante hinter der Nachfrage
Seit der neuen Parodontitis-Richtlinie haben gesetzlich Versicherte nach der aktiven Behandlung bis zu zwei Jahre Anspruch auf strukturierte Nachsorge (UPT) – bereits 2022 machte diese Nachsorgephase fast zwei Drittel aller PAR-Leistungen aus. Diese Sitzungen sind das Kerngeschäft der ZMP: professionelle Zahnreinigung einschließlich der klinisch erreichbaren subgingivalen Beläge, Mundhygiene-Coaching, Befund-Indizes, Recall. Entsprechend regelmäßig suchen Hamburger Prophylaxe-Teams neue und erfahrene Kräfte.
ZMP werden in Hamburg
Die Aufstiegsfortbildung – bundesweit auf mindestens 400 Stunden normiert – organisiert die Hamburger Zahnärzteschaft über ihr norddeutsches Fortbildungsinstitut; die Abschlussprüfung nimmt der Prüfungsausschuss der Kammer ab. Voraussetzung ist die abgeschlossene ZFA-Ausbildung, gefördert wird über das Aufstiegs-BAföG. Und danach ist die Eingruppierung in Tätigkeitsgruppe IV kein Verhandlungsziel, sondern Regelwerk. 20 ZMP-Stellenangebote in Hamburg und dem Umland – geprüft und im Tagesrhythmus aktualisiert.