Was macht eine Dentalhygienikerin?
Die DH ist die höchste Aufstiegsfortbildung im Prophylaxe-Bereich. Sie betreut eigenverantwortlich Prophylaxe- und Parodontitis-Patienten, übernimmt die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) mit Reinigung auch unterhalb des Zahnfleischrands – delegiert von der Zahnärztin oder dem Zahnarzt –, erhebt Befunde, berät Patientinnen und Patienten und steuert das Recall-System der Praxis.
Wie viel verdient eine DH?
Zur Orientierung: Vollzeit-Dentalhygienikerinnen liegen laut aktuellen Erhebungen meist zwischen rund 4.000 und 5.300 Euro brutto im Monat, im Mittel bei etwa 4.900 Euro (Stand 2026) – häufig ergänzt um eine Umsatzbeteiligung am Prophylaxe-Bereich. Wo der ZFA-Tarifvertrag gilt, bildet die DH die höchste Tätigkeitsgruppe V mit mindestens 30 Prozent über der Grundvergütung (2026 je nach Berufsjahren rund 3.400 bis 4.280 Euro) – die Marktgehälter liegen wegen der Knappheit meist noch einmal deutlich darüber. Damit ist die DH die bestbezahlte Fortbildungsstufe im Praxisteam; in Großstädten und parodontologisch ausgerichteten Praxen liegt das obere Ende noch höher.
Wie wirst du Dentalhygienikerin?
Der klassische Weg: ZFA-Ausbildung, dann die Fortbildung zur ZMP oder ZMF, anschließend die umfangreiche DH-Aufstiegsfortbildung – je nach Kammer und Anbieter mehrere hundert Stunden – oder ein Bachelor-Studium Dentalhygiene. Du bist noch am Anfang dieses Wegs? Alle ZFA-Stellenangebote findest du hier.
Und falls du eine Praxis führst und eine DH suchst: Inserier deine Stelle – Dentalhygienikerinnen sind rar, und genau hier schauen sie nach ihrer nächsten Aufgabe.