Uni-Stadt des Nordens: Hier entsteht der Nachwuchs (Stand 2026)
Kiel ist der einzige Studienort für Zahnmedizin in Schleswig-Holstein – in den klinischen Semestern behandeln Studierende unter Aufsicht eigene Patienten, und viele bleiben nach dem Examen in der Region. Mit gut 110 Prozent Versorgungsgrad ist die Stadt solide aufgestellt; angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte sind längst der wachsende Teil des Marktes, üblich ist Grundgehalt plus Umsatzbeteiligung. Beim Praxisteam orientieren sich viele Praxen an der Messlatte der Tarif-Nachbarn – real zahlt der Norden darüber.
Weniger Praxen, mehr Teams: der Norden baut um
Landesweit ist die Zahl der Praxen binnen weniger Jahre von rund 1.300 auf unter 1.200 gesunken, während immer mehr Zahnärztinnen und Zahnärzte angestellt arbeiten – Kapazität wandert in größere Einheiten, und genau dort entstehen die neuen Stellen. Auch die Übernahme-Seite lebt: In der Praxisbörse des Landes suchen Käufer aktiv nach etablierten Kieler Praxen. Wer einsteigen, wechseln oder übernehmen will, trifft an der Förde auf einen Markt in Bewegung.
ZMP, ZMV und Ausbildung an der Förde
Auch jenseits der Assistenz wird in Kiel gesucht: ZMP-Prophylaxe-Stellen und ZMV-Verwaltungspositionen gehören zum Standard des Marktes, und wer den Beruf erst lernen will, findet in Kieler Praxen regelmäßig Plätze für die ZFA-Ausbildung.
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